Mittwoch, 27. Dezember 2017

DieAktionsgruppe Stolpersteine bedankt sich

Die Aktionsgruppe Stolpersteine musste leider das bisherige Domizil, Auf der Drift 12, aufgeben. Das ist sehr schade. Aber, dass die Möglichkeit eines Anlaufstelle, eines Ausstellungsraumes, ein Zentrum für die Aktionsgruppe von nur begrenzter Dauer sein wird, hatten wir gewusst. Der Hauseigentümer hatte von Beginn an gesagt, dass er nicht wüsste wie lange das so sein könne. Nun braucht er die Räume selbst. Schade, sehr schade. Wir blicken sehr positiv auf die Zeit in dem Haus zurück. Es ist uns gelungen den "Keller" zu einer Anlaufstelle zu machen. Insgesamt 6 Veranstaltungen zu den Mahn- und Erinnerungstagen hat es Auf der Drift gegeben. Lesungen, Vorträge, Musik, Ausstellungen standen ebenso auf der Angebotsliste, wie drei Kurse für Schülerinnen und Schüler des Weinberggymnasiums und einen Tag für eine Kleinmachnower Grundschule.  Nun war heute, am Mittwoch, 27. 12, der Auszug. So gilt unser Dank Herrn Kempe, für die Möglichkeit von beinahe 2 guten Jahren. Mit insgesamt 5 PKW-Ladungen war dann alles absolviert. Nun sind wir auf der Suche nach einer neuen Möglichkeit. In diesemZusammenhang wird es am 4. Januar einen Termin mit dem Bürgermeister Kleinmachnows, Michael Grubert, geben.


Samstag, 11. November 2017

Pressestimmen zur Ausstellung Emigration

http://t.maz-online.de/Lokales/Potsdam-Mittelmark/Flucht-nach-Shanghai-und-La-Paz

Flucht nach Shanghai und La Paz

Mit ihrer Ausstellung „Emigration“ knüpft die AG „Stolpersteine“ an bisherige Forschungen an. Die Schau ist noch am Samstag und Sonntag Auf der Drift 12 von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Gezeigt werden Dokumente, die Fluchtschicksale aus Kleinmachnow dokumentieren. Die Wege führten nach China und Bolivien.
So könnte ein Fluchtkoffer ausgesehen haben. Quelle: Stich
Veröffentlicht: Freitag, 10.11.2017 17:43 Uhr
Kleinmachnow. Auf ganz unterschiedliche Art und Weise blicken die Kleinmachnower derzeit auf ihre reich bewegte Vergangenheit zurück. Jüngstes Beispiel: Am Donnerstagabend wurde im ehemaligen „Judensammelhaus“ Auf der Drift 12 die Ausstellung „Emigration“ eröffnet. Sie ist noch am Samstag und am Sonntag zu sehen. In gewisser Weise ist sie eine Fortsetzung des Projekts „Wurzeln“, mit dem die Museumsinitiative vor wenigen Wochen in der Karl-Marx-Straße 117 für Aufsehen sorgte.
„Emigration“ – zusammengestellt von der Arbeitsgemeinschaft „Stolpersteine“ unter Leitung von Martin Bindemann – beschäftigt sich mit Menschen, die die Gemeinde verlassen mussten. Für Bindemann, der eng mit Kleinmachnow verbunden ist und jetzt als Diakon in der Kirchengemeinde Teltow tätig ist, ist das Thema „Emigration“ eine logische Fortsetzung des Stolperstein-Projekts. Denn das wiederum erinnert an die letzten frei gewählten Wohnorte der Nazi-Opfer – meist Juden – zur Zeit des Dritten Reichs.
„Wenn Menschen Kleinmachnow verlassen mussten, dann kann das ganz unterschiedliche Gründe gehabt haben“, so Bindemann. Er und seine Mitstreiter wollen das universale Thema „Emigration“ auf Kleinmachnow herunterbrechen und die Schicksale der betroffenen Menschen erforschen. „Die Ausstellung ist eine erste Zwischenbilanz, wir stehen noch ganz am Anfang.“ Was sich aber schon jetzt abzeichne, so Bindemann, sei die Tatsache, dass die Fluchtrouten zum Beispiel über den Balkan damals wie heute dieselben waren. „Das sollte uns wirklich zu denken geben, wenn wir über Geflüchtete nachdenken.“
In der Ausstellung, für die der Eigentümer des geschichtsträchtigen Hauses Auf der Drift 12 seinen Anbau zur Verfügung gestellt hat, sind Stationen und Bedingungen der Flucht dargestellt. Einzelne Schicksale scheinen auf, in einem Koffer haben die Organisatoren zusammengestellt, was für Utensilien Flüchtlinge mitnehmen konnten. Denn das Verlassen der Heimat geschah oft überstürzt und unter Bedrohung von Leib und Leben.
Eine Landkarte zeigt, wohin Kleinmachnower geflüchtet sind – das reicht von Shanghai bis La Paz in Bolivien. Sie ist auch der „Link“ zur Ausstellung „Wurzeln“. Dort wurde eine Landkarte präsentiert, die zeigte, woher die Menschen stammen, die heute in Kleinmachnow leben. „Wurzeln“ und „Entwurzelung“ – diese beiden Aspekte werden also derzeit in Kleinmachnow erforscht und aufgearbeitet. Axel Mueller, der Chef des Heimatvereins, fand deshalb lobende Worte für beide Geschichtsinitiativen: „Das sind großartige Projekte.“
Information: „Emigration“, Auf der Drift 12, geöffnet am Samstag und am Sonntag von 14 bis 18 Uhr.
Von Jürgen Stich

Freitag, 10. November 2017

Ausstellung eröffnet

Gute Resonanzen und über den Abend viel Interesse gab es heute, am 9. November zur Eröffnung der Ausstellung: EMIGRATION.
Wir zeigen etwas zur Situation in den Zielländern, Wege von Emigranten, was nötig war um Deutschland zu verlassen, Fluchtkoffer, Kurzbiografien von Kleinmachnowerinnen und Kleinmachnowern. Ein besonderer Dank an die Musiker der Familie Merkel.

https://m.youtube.com/watch?v=9CyToWbehnY



 


Mittwoch, 18. Oktober 2017

9. November

Der 9. November ist en deutscher Schicksalstag. Für uns, die Aktionsgruppe Stolpersteine, Grund dafür, in die Öffentlichkeit zu gehen.

Wir eröffnen unsere Ausstellung:

Emigration

Datum: 9. November
Zeit: 18.00 - 20.00 Uhr
Ort: Auf der Drift 12

Die Ausstellung ist dann offen am 10. November von 17.00 - 20.00 Uhr und am 11./12. November jeweils 14.00 - 18.00 Uhr

Das Thema Emigration beschäftigt uns schon länger. Emigration aus Deutschland, speziell aus Kleinmachnow. Wen und was hat unser Ort verloren, weil einem Menschen das Leben unmöglich gemacht wurde? Das war die Ausgangsfrage. Die Ausstellung ist ein Teil einer Antwort.

Samstag, 29. Juli 2017

Wir suchen Reisekoffer im Stile der 1930er Jahre

Hallo in die Weiten des www. Die Aktionsgruppe Stolpersteine in Kleinmachnow sucht für eine Ausstellung Reisekoffer im Stil der 1920, 30 und 40er Jahre. Wir brauchen 6 Stück, geliehen reicht uns. Wer helfen kann, einfach melden - Danke.

Sonntag, 11. Juni 2017

Lange Nacht - Rückblick


 Die 5. Lange Nacht der Kultur war wieder ein Erfolg.  Auch am Margarete-Sommer-Platz, an der Stele für den Mut und das Überleben war wieder eine Station. Wir, die Aktionsgruppe Stolpersteine haben uns klang- und schlagkräftige Verstärkung geholt. Der POSAUNENCHOR aus der Kirchengemeinde Schönow-Buschgraben spielte und lockte Passanten zu uns.                                            
Eine, von uns erdachte Story, die das Geschehen in der Zeit in der NS-Zeit in kurzen Frequenzen erzählt, wurde gelesen. Diese hatten dann die Gruppe von PARKOUR Kleinmachnow mit ihren Bewegungen nachgestellt.






    
Danke an alle die zum Gelingen der Langen Nacht der Kultur beigetragen haben. (Hier speziell an das Team um Christiane Heinke).





Links zur Aktion an der Stele für den Mut und das Überleben:
https://parkourkleinmachnow.de
und
http://www.schoenow-buschgraben.de/index.php?option=com_content&view=article&id=33&Itemid=56
und
http://kulturtaikonauten.org/langenacht/

Presse und Bilderspiegel:
http://senato.de/lndk2017/ 
http://www.baeke-courier.de/