Samstag, 11. November 2017

Pressestimmen zur Ausstellung Emigration

http://t.maz-online.de/Lokales/Potsdam-Mittelmark/Flucht-nach-Shanghai-und-La-Paz

Flucht nach Shanghai und La Paz

Mit ihrer Ausstellung „Emigration“ knüpft die AG „Stolpersteine“ an bisherige Forschungen an. Die Schau ist noch am Samstag und Sonntag Auf der Drift 12 von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Gezeigt werden Dokumente, die Fluchtschicksale aus Kleinmachnow dokumentieren. Die Wege führten nach China und Bolivien.
So könnte ein Fluchtkoffer ausgesehen haben. Quelle: Stich
Veröffentlicht: Freitag, 10.11.2017 17:43 Uhr
Kleinmachnow. Auf ganz unterschiedliche Art und Weise blicken die Kleinmachnower derzeit auf ihre reich bewegte Vergangenheit zurück. Jüngstes Beispiel: Am Donnerstagabend wurde im ehemaligen „Judensammelhaus“ Auf der Drift 12 die Ausstellung „Emigration“ eröffnet. Sie ist noch am Samstag und am Sonntag zu sehen. In gewisser Weise ist sie eine Fortsetzung des Projekts „Wurzeln“, mit dem die Museumsinitiative vor wenigen Wochen in der Karl-Marx-Straße 117 für Aufsehen sorgte.
„Emigration“ – zusammengestellt von der Arbeitsgemeinschaft „Stolpersteine“ unter Leitung von Martin Bindemann – beschäftigt sich mit Menschen, die die Gemeinde verlassen mussten. Für Bindemann, der eng mit Kleinmachnow verbunden ist und jetzt als Diakon in der Kirchengemeinde Teltow tätig ist, ist das Thema „Emigration“ eine logische Fortsetzung des Stolperstein-Projekts. Denn das wiederum erinnert an die letzten frei gewählten Wohnorte der Nazi-Opfer – meist Juden – zur Zeit des Dritten Reichs.
„Wenn Menschen Kleinmachnow verlassen mussten, dann kann das ganz unterschiedliche Gründe gehabt haben“, so Bindemann. Er und seine Mitstreiter wollen das universale Thema „Emigration“ auf Kleinmachnow herunterbrechen und die Schicksale der betroffenen Menschen erforschen. „Die Ausstellung ist eine erste Zwischenbilanz, wir stehen noch ganz am Anfang.“ Was sich aber schon jetzt abzeichne, so Bindemann, sei die Tatsache, dass die Fluchtrouten zum Beispiel über den Balkan damals wie heute dieselben waren. „Das sollte uns wirklich zu denken geben, wenn wir über Geflüchtete nachdenken.“
In der Ausstellung, für die der Eigentümer des geschichtsträchtigen Hauses Auf der Drift 12 seinen Anbau zur Verfügung gestellt hat, sind Stationen und Bedingungen der Flucht dargestellt. Einzelne Schicksale scheinen auf, in einem Koffer haben die Organisatoren zusammengestellt, was für Utensilien Flüchtlinge mitnehmen konnten. Denn das Verlassen der Heimat geschah oft überstürzt und unter Bedrohung von Leib und Leben.
Eine Landkarte zeigt, wohin Kleinmachnower geflüchtet sind – das reicht von Shanghai bis La Paz in Bolivien. Sie ist auch der „Link“ zur Ausstellung „Wurzeln“. Dort wurde eine Landkarte präsentiert, die zeigte, woher die Menschen stammen, die heute in Kleinmachnow leben. „Wurzeln“ und „Entwurzelung“ – diese beiden Aspekte werden also derzeit in Kleinmachnow erforscht und aufgearbeitet. Axel Mueller, der Chef des Heimatvereins, fand deshalb lobende Worte für beide Geschichtsinitiativen: „Das sind großartige Projekte.“
Information: „Emigration“, Auf der Drift 12, geöffnet am Samstag und am Sonntag von 14 bis 18 Uhr.
Von Jürgen Stich

Freitag, 10. November 2017

Ausstellung eröffnet

Gute Resonanzen und über den Abend viel Interesse gab es heute, am 9. November zur Eröffnung der Ausstellung: EMIGRATION.
Wir zeigen etwas zur Situation in den Zielländern, Wege von Emigranten, was nötig war um Deutschland zu verlassen, Fluchtkoffer, Kurzbiografien von Kleinmachnowerinnen und Kleinmachnowern. Ein besonderer Dank an die Musiker der Familie Merkel.

https://m.youtube.com/watch?v=9CyToWbehnY



 


Mittwoch, 18. Oktober 2017

9. November

Der 9. November ist en deutscher Schicksalstag. Für uns, die Aktionsgruppe Stolpersteine, Grund dafür, in die Öffentlichkeit zu gehen.

Wir eröffnen unsere Ausstellung:

Emigration

Datum: 9. November
Zeit: 18.00 - 20.00 Uhr
Ort: Auf der Drift 12

Die Ausstellung ist dann offen am 10. November von 17.00 - 20.00 Uhr und am 11./12. November jeweils 14.00 - 18.00 Uhr

Das Thema Emigration beschäftigt uns schon länger. Emigration aus Deutschland, speziell aus Kleinmachnow. Wen und was hat unser Ort verloren, weil einem Menschen das Leben unmöglich gemacht wurde? Das war die Ausgangsfrage. Die Ausstellung ist ein Teil einer Antwort.

Samstag, 29. Juli 2017

Wir suchen Reisekoffer im Stile der 1930er Jahre

Hallo in die Weiten des www. Die Aktionsgruppe Stolpersteine in Kleinmachnow sucht für eine Ausstellung Reisekoffer im Stil der 1920, 30 und 40er Jahre. Wir brauchen 6 Stück, geliehen reicht uns. Wer helfen kann, einfach melden - Danke.

Sonntag, 11. Juni 2017

Lange Nacht - Rückblick


 Die 5. Lange Nacht der Kultur war wieder ein Erfolg.  Auch am Margarete-Sommer-Platz, an der Stele für den Mut und das Überleben war wieder eine Station. Wir, die Aktionsgruppe Stolpersteine haben uns klang- und schlagkräftige Verstärkung geholt. Der POSAUNENCHOR aus der Kirchengemeinde Schönow-Buschgraben spielte und lockte Passanten zu uns.                                            
Eine, von uns erdachte Story, die das Geschehen in der Zeit in der NS-Zeit in kurzen Frequenzen erzählt, wurde gelesen. Diese hatten dann die Gruppe von PARKOUR Kleinmachnow mit ihren Bewegungen nachgestellt.






    
Danke an alle die zum Gelingen der Langen Nacht der Kultur beigetragen haben. (Hier speziell an das Team um Christiane Heinke).





Links zur Aktion an der Stele für den Mut und das Überleben:
https://parkourkleinmachnow.de
und
http://www.schoenow-buschgraben.de/index.php?option=com_content&view=article&id=33&Itemid=56
und
http://kulturtaikonauten.org/langenacht/

Presse und Bilderspiegel:
http://senato.de/lndk2017/ 
http://www.baeke-courier.de/ 

Freitag, 5. Mai 2017

Unser Dank

Herzlichen Dank für die heutige Lesung.
Das gut gefüllte Stolpersteinzentrum bot einen tollen Rahmen für ein sehr spannendes Thema. Danke an die beiden Autoren Renate Citron und Ulrich Marenbach.

Montag, 17. April 2017

Lesung 5. Mai

Der 8. Mai gilt als Mahn- und Erinnerungstag zum Ende des 2. Weltkrieges. Wir, die Aktionsgruppe Stolpersteine in Kleinmachow, nehmen das zum Anlass die Folgen totalitären und ausgrenzenden und rassistischen Denkens und Handelns zu thematisieren.
Mit Verwunderung, Kopfschütteln, Sorge und einer gewissen Ratlosigkeit erleben wir, wie der Ruf nach totalitären Systemen wieder sehr laut geworden ist.
Umso wichtiger sind Tage, die uns  an die Schicksale und Folgen erinnern, wenn totalitär-nationalistisches Handeln zur Norm wird und dadurch Rassismus, Ausgrenzung, Hass und religiöser Wahn legitimiert werden.

Renate Citron und Ulrich Marenbach schildern in ihrem Buch den Umgang mit sozialistischen oder jüdischen oder liberalen Richtern des Oberverwaltungsgerichtes Berlin.

Freitag 5.Mai, 19.30, Kleinmachnow, Auf der Drift 12
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten